Kursdetails
Kursdetails

26F521 Freitod in Spielfilmen - Beweggründe, Analysen - Seminar

Das Thema Suizid spielt in der Weltliteratur eine große Rolle: In Shakespeares Werk kommen 13 Freitode vor, in der Bibel sind elf Selbsttötungen zu finden. Auch der Spielfilm interessiert sich seit jeher für die Topos der Lebensmüdigkeit und Todessehnsucht: Das  American Film Institute  zählt an die 1.600 Spielfilme, in denen Suizidhandlungen vorkommen bzw. eine Rolle spielen.
Neuere Untersuchungen zu den wichtigsten Suizidmotiven im Spielfilm zeigen, dass es im Film weniger psychiatrische Erkrankungen sind, die zu einem Selbstmord führen, sondern soziale Schwierigkeiten und Konflikte, wie zum Beispiel Beziehungsabbrüche, Trennungen, Eltern-Kind-Konflikte, Partnerschafts-Probleme, Geldnöte, Einsamkeit, Mobbing und zwischenmenschliche Schikanen, gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Rasse und sexueller Orientierung, Schuld und Scham, welche Film-Protagonisten dazu bringen, sich das Leben zu geben zu nehmen. Damit fordert der Film die gängige psychiatrische Lehrmeinung heraus, dass sich 90% aller Suizidhandlungen vor dem Hintergrund einer psychischen Störung ereignen. Zumindest für die Filmfiguren stimmt diese These nichtsfalls, da nur ca. 20 % aller Film-Protagonisten sich aufgrund einer psychiatrischen Problematik das Leben nehmen.
Wir behandeln in diesem Seminar  Freitod-Beweggründe in den enthaltenen Filmen in unterhaltsamen Beiträgen und fachlich fundierten Analysen, die die Beweggründe der Filmfiguren besser verstehen möchten.
Das Thema Suizid spielt in der Weltliteratur eine große Rolle: In Shakespeares Werk kommen 13 Freitode vor, in der Bibel sind elf Selbsttötungen zu finden. Auch der Spielfilm interessiert sich seit jeher für die Topos der Lebensmüdigkeit und Todessehnsucht: Das  American Film Institute  zählt an die 1.600 Spielfilme, in denen Suizidhandlungen vorkommen bzw. eine Rolle spielen.
Neuere Untersuchungen zu den wichtigsten Suizidmotiven im Spielfilm zeigen, dass es im Film weniger psychiatrische Erkrankungen sind, die zu einem Selbstmord führen, sondern soziale Schwierigkeiten und Konflikte, wie zum Beispiel Beziehungsabbrüche, Trennungen, Eltern-Kind-Konflikte, Partnerschafts-Probleme, Geldnöte, Einsamkeit, Mobbing und zwischenmenschliche Schikanen, gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Rasse und sexueller Orientierung, Schuld und Scham, welche Film-Protagonisten dazu bringen, sich das Leben zu geben zu nehmen. Damit fordert der Film die gängige psychiatrische Lehrmeinung heraus, dass sich 90% aller Suizidhandlungen vor dem Hintergrund einer psychischen Störung ereignen. Zumindest für die Filmfiguren stimmt diese These nicht, da nur ca. 20 % aller Film-Protagonisten sich aufgrund einer psychiatrischen Problematik das Leben nehmen.
Wir behandeln in diesem Seminar  Freitod-Beweggründe in den enthaltenen Filmen in unterhaltsamen Beiträgen und fachlich fundierten Analysen, die die Beweggründe der Filmfiguren besser verstehen möchten.

Am Beispiel von zwei Filmen The Danish Girl von Tom Hooper, Spielfilm von 2015 und "Ich bin dann mal weg" von Harpe Kerkeling, beschäftigen wir uns mit dem Thema Suizid.


 

Kursort

Adresse:


Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
06.06.2026
Uhrzeit:
10:00 - 17:00 Uhr
Wo:
Mittelschule Bischofswiesen Treffpunkt Haupteingang